Japan Zentrum
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Vielfalt in der japanischen Schule - empirische Untersuchung zur Integration und Differenzierung

 

Projektvorstellung von Sabine Meise, M.A.

Japan gehört zu den Ländern, die Chancengleichheit (Verwirklichungschancen)  in einem hochgradig einheitlichen System zu realisieren suchen. Die Erfolge japanischer Schüler bei internationalen Vergleichsuntersuchungen täuschen jedoch nicht darüber hinweg, dass auch in diesem Land Differenzierungs- und Individualisierungstendenzen der Postmoderne bildungspolitische und didaktisch-methodische Herausforderungen an das Schulsystem stellen, weil die “Zunahme und Diversifizierung individueller Attribute der Persönlichkeit”  bei Schülern zu Problemen wie Schulverweigerung, vermehrten Disziplinschwierigkeiten, vor allem aber zu mehr Heterogenität in Schulklassen führen. Letztere zeigt sich auch in der wachsenden Zahl diagnostizierter Schüler mit speziellem Unterstützungsbedarf (tokubetsu shien); das sind in Japan besonders die bisher wenig beachteten Gruppen der Schüler mit Lernbehinderungen, Aufmerksamkeitsstörungen und Hochfunktionalem Autismus.

Schwerpunktfragen:

  • Wie wird in der japanischen Schule mit der Verschiedenheit/Vielfalt der Schüler umgegangen?
  • Welche aktuellen Tendenzen der Differenzierungen/Individualisierungen und Integration/Inklusion sind zu beobachten?
  • Wie werden Schüler mit speziellem Unterstützungsbedarf (tokubetsu shien) integriert?
  • Welche Einstellungen zeigen die Lehrer zu den verändernden Maßnahmen?